Interior Mommy to be

UNSER KINDERZIMMER – EIN KLEINER ORT ZUM ANKOMMEN

Die Vorfreude ist ja bekanntlich die beste Art der Freude und das Einrichten eines Babyzimmers ist für mich eine wunderschöne Art, mich auf ein Leben mit dem Kleinen vorzubereiten. Ich möchte einen Ort schaffen, an dem wir uns als Familie gerne aufhalten, zusammen spielen bis das Zimmer irgendwann einmal ein kleiner Rückzugsort für ihn wird. Dort soll sich auch unser Kind von Anfang an einleben. Der Raum ist in den letzten Wochen zu meinem absoluten Lieblingszimmer in der Wohnung geworden, in dem ich manchmal stundenlang einfach auf der Matratze am Boden sitze und irgendwelche Dinge am PC erledige oder nachdenke.

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Ein Kinderzimmer einrichten gehört zu den schönsten Vorbereitungen, die man vor der Geburt treffen kann.

Ich war sofort Feuer und Flamme und machte mir ständig Gedanken, wie ich das Zimmer gerne einrichten möchte – genauer gesagt ich konnte es garnicht abwarten, bis es endlich losging. Zwei Dinge waren mir dabei besonders wichtig:

STIL & BUDGET FESTLEGEN

Der Stil sollte sich strickt durchs Zimmer ziehen und natürlich hatte ich mir auch ein ungefähres Budget gesetzt, das ich keinesfalls überschreiten wollte. Für mich war schnell klar, dass das Zimmer auch preisgünstig ebenso liebevoll eingerichtet werden kann. Hier findet ihr die Punkte, nach denen ich bei der Gestaltung vorgegangen bin, um nicht den Überblick zu verlieren.

MOODBOARD – DEN STIL DES KINDERZIMMERS FESTLEGEN

Was ich auf keinen Fall wollte, war ein typisches, blaues Jungenzimmer. Stattdessen sollten vorrangig zeitlose Erdtöne verwendet werden. Materialien wie Holz & Rattan verleihen dem Zimmer einen leichten Boho Touch, der aber wiederum keinesfalls ‚too much‘ sein sollte. Passend dazu habe ich bei der Dekoration, Decken und Tüchern auf ebenfalls gedeckte Farben gesetzt. Die erste Anlaufstelle war bei mir wie so oft Pinterest. Mit der dort gesammelten Inspiration habe ich mir ein Moodboard angelegt, um sicherzustellen, dass auch alle Ideen farblich miteinander harmonieren.

DIE WANDFARBE

Bei der Wandfarbe habe ich mich für einen braun und einen beige Ton entschieden. Über der Wickelkommode haben wir diesen Ton mit weiß vermischt gestrichen, da das braun schon ziemlich dunkel ist. Bitte an dieser Stelle einmal beten, dass der obere Teil niemals mehr nachgestrichen werden muss, denn die Farbe ist undefinierbar selbst gemischt und natürlich bis auf den letzten Tropfen verstrichen. 😉 Ich wollte UNBEDINGT Regenbögen als Wandtattoos. Diese hier habe ich bei Etsy gefunden und man konnte sich die Farben individuell zusammenstellen. Sie ließen sich auch ganz leicht anbringen.

BEREITS VORHANDENE MÖBEL UMFUNKTIONIEREN

Auf der Suche nach einem Wickeltisch habe ich schnell festgestellt, dass ich einen nicht ganz günstigen Geschmack habe. Es gab wunderschöne Stücke – aber für Möbel, die man wirklich nur eine gaaanz begrenzte Zeit nutzt, wie einen Wickeltisch oder noch besser einer Babywiege finde ich es persönlich übertrieben, 600€ oder mehr auszugeben. Daher entschied ich kurzerhand, die alte Hemnes Kommode als Wickeltisch zu behalten, bestellte einen passenden Wickelaufsatz von Puck Daddy und tauschte lediglich die alten Griffe in Ledergriffe namens ÖSTERNÄS vom Schweden aus. Sobald nicht mehr gewickelt wird, dient diese dann als Stauraum für Spielsachen weiter.

DIE PASSENDE WICKELAUFLAGE

Hier habe ich mich für eine etwas hochwertigere Wickelauflage von Konges Sløjd entschieden und im direkten Vergleich, bin ich echt super happy mit der Qualität. Die Wickelauflage ist an den Seiten leicht erhöht und sorgt dafür, dass sich die Kleinen nicht so leicht zur Seite rollen können. Auch ist die Größe 65×50 ideal, damit daneben noch Körbchen mit Wickelvorräten, Pflegeprodukten, Tücher & co griffbereit gelagert werden können.

Wandregal und Deko: Søstrene Grene, Teddybär: Steiff.

UNSERE ALTE WIEGE

Wie auch schon der Wickeltisch war die Wiege ebenfalls schon vorhanden. Für die ersten Monate (sollte unser kleiner dann doch tatsächlich mal in seinem Zimmer schlafen), kommt meine alte weiße Wiege zum Einsatz, die mit einem Betthimmel in beige den Farbschema im Zimmer angepasst wurde. Außerdem haben wir noch einen alten Rattan Stubenwagen auf dem Dachboden gefunden, der nach einer Grundreinigung wunderbar zum Stil unserer Wohnung ins Wohn- und Schlafzimmer passt.

Ich liebe es, alte und bereits mit kleinen Macken versehene Möbel, die eine eigene Geschichte erzählen, mit modernen zu vermischen. Fragt doch mal bei Eltern oder Großeltern nach, vielleicht lagert dort auf dem Dachboden noch der ein oder andere Schatz. Die große Stoffgiraffe musste ich übrigens unbedingt haben, wie süß ist die denn bitte??!

Giraffe: H&M, Hängelampe: IKEA, Bettnestchen: Konges Sløjd.

Die kleine Garderobe, Regale, Lampen, Körbe und Kissen verleihen dem Zimmer den gewünschten Hauch von BOHO. Die Regale, die wir über der Wickelkommode angebracht haben, sind eigentlich Gewürzregale, aber sie eignen sich wunderbar, um Bücher oder Bilder darauf zu dekorieren. Hängt man sie verkehrt herum auf, dienen sie als Kleiderstange.

PLATZ FÜR ZUKÜNFTIGEN STAURAUM EINPLANEN

Die sonst nie genutzte Nische eignet sich wunderbar für schwebende Regale. Dadurch wirkt der kleine Raum anfangs nicht zu voll gestellt und später kann dort durch Körbe wunderbar mehr Stauraum für Bücher, Spielsachen oder Kleinkram aller Art geschaffen werden.

Körbe: Søstrene Grene, Kissen: Nobodinoz, Wandhaken: Søstrene Grene.

Um die gegenüberliegende Wand ein bisschen voller zu gestalten, haben wir uns für diese süßen Tierbildchen entschieden. Darunter steht dann irgendwann einmal das passende Bettchen. Um uns hier für ein passendes zu entscheiden, möchten wir aber lieber noch einige Zeit abwarten, bis wir den Wurm bei uns haben.

Tierbilder: Wish

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